Integrationshaltungen

Die Integrationshaltungen werden im Anschluss an die Integrationsreflexe angewandt zum Lösen der verbliebenen Bewegungs- und Energieblockaden an Muskeln und Gelenken. Sie sind abgeleitet von den Strain-Counterstrain Techniken des Osteopathen Jones und deren Weiterentwicklung im Sinne der Ortho-Bionomy von dem Osteopathen Pauls und werden den Patienten zur häuslichen Weiterbehandlung iher individuellen Schwachstellen demonstriert.

Alle Integrationshaltungen können auch vom Patienten oder seinen Angehörigen selbst durchgeführt werden und werden hier mit der häufigsten freien Richtung beschrieben. Ist die angegebene Richtung nicht schmerzlindernd kann eine andere Richtung versucht werden. Die Position wird etwa eine Minute gehalten oder bis eine Entspannungsreaktion auftritt. Es sollten nicht mehr als eine Übung pro Sitzung demonstriert und diese auch später kontrolliert werden.

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Nacken

In Rückenlage mit einem Kopfkissen wird der Nacken soweit in Richtung eines druckschmerzhaften Gelenkes geneigt, bis sich der Druckschmerz auflöst. In dieser Position wird der Kopf mit der anderen Hand vom Scheitel aus sanft in Richtung Rumpf gedrückt.

2. Nacken-Schulter-Winkel (1. Rippe/Scalenusmuskeln):

Der in Schulter und Ellenbogen rechtwinklig gebeugte Arm wird gegen den am Ellenbogen Widerstand gebenden anderen Arm leicht fußwärts gedrückt.

3. Schultergelenk/Biceps:

Der anliegende Oberarm wird schulternah leicht nach innen gedreht und zum Körper gedrückt.

4. Ellenbogen/Speichenköpfchen:

Das Speichenköpfchen, knapp handwärts des daumenseitigen Ellenbogenhöckers, wird nach innen oder außen gedreht.

5. Ellenbogen/Handgelenksstrecker und –beuger:

Die Hand wird gestreckt bzw. gebeugt und zum Ellenbogen geschoben.

6 Handgelenk:

Die Handwurzel wird mit der anderen Hand umfasst, leicht handflächenwärts bewegt und zum Unterarm hin bewegt.

7. Handwurzelknochen:

Gegen den schmerzhaften Handwurzelknochen wird mit dem Zeigefinger der anderen Hand von unten ein leichter Druck ausgeübt, während Daumen und Mittelfinger das Handgelenk von außen fixieren.

8. Brustwirbel:

In Bauchlage wird die gegenseitige Schulter in Richtung des schmerzhaften Wirbels nach hinten angehoben oder mit einem Kissen unterlegt.

9. Brustbein-Rippen:

Das Brustbein wird in die angenehmste Richtung bewegt und die schmerzhafte Rippe mit der anderen Hand von der Seite sanft zum Rumpf gedrückt.

10. Brust-Lendenwirbelübergang:

In Rückenlage werden die gebeugten Beine mit beiden Armen in der angenehmsten Richtung zum Rumpf gezogen.

11. Mittlere und untere Lendenwirbel und ISG:

In Bauchlage wird der gleich- oder gegenseitige Beckenkamm zum schmerzhaften Wirbel hin gezogen oder durch ein Kissen unterlegt.

1. Sacroiliacalgelenk:

Der Patient liegt auf der schmerzarmen Seite und drückt den oberen vorderen Darmbeinrand nach hinten.

13. Kreuzbein:

Das Kreuzbein wird - wie ein Floß auf dem Wasser - in die schmerzreduzierende, freie Richtung geschoben, meist an der Basis, also oben, körperwärts und ev. auch leicht nach links oder rechts gekippt.

14. Symphyse:

In Rückenlage werden die vorderen Beckenkämme gegensinnig in die schmerzreduziernde Richtung verschoben.

15. Hüftbeuger:

In Rückenlage das betroffene Bein mit der Wade auf das in Hüfte und Knie gebeugte und aufgestellte gegenseitige Knie legen und mit beiden Händen senkrecht in Richtung Hüfte schieben.

16. Hüftgelenk:

Das rechtwinklig gebeugte Bein gegen den Widerstand z. B. eines Bademantelgürtels ganz strecken.

17. Kniegelenk:

Der Oberschenkel wird mit einer Hand gehalten oder mit einem Kissen unterlegt und das Schienbein mit der anderen Hand nach hinten und oben verschoben oder auch gedreht.

18. Wadenbein:

Das Wadenbein wird an beiden Enden berührt und gehalten. Alternativ wird der Fuß gegenüber dem Unterschenkel nach hinten und oben und anschließend das Wadenbeinköpfchen, seitlich unter dem Knie, sanft nach hinten oder vorn verschoben.

19. Sprunggelenk:

Der Fuß wird unterhalb des Knöchels gehalten und gegenüber dem fixierten Unterschenkel leicht nach hinten und oben geschoben.

20. Fußgewölbe:

Der innere Fussrand wird am inneren Mittelfußknochen sanft angehoben oder bei zentraler Verspannung der Fuß nach innen oder außen gedreht.

21. Großzehe:

Der Grosszeh wird leicht in Richtung der übrigen Zehen und ggf. fußsohlenwärts bewegt und zum fixierten 1. Mittelfußknochen geschoben.

22. Zehen und Fingergelenke:

Die Zehen bzw. Finger werden oberhalb des schmerzhaften Gelenkes fixiert, leicht gestreckt bzw. gebeugt und gegenüber dem fixierten Gelenkpartner fußsohlen- bzw. handflächenwärts und zum Körper hin verschoben.

Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und alters- und körpergerechte Bewegung ist zu achten.

Literaturempfehlung:
  • Klaus Weber, Michaela Wiese: Lehrbuch der Orthobionomy, Sonntag Verlag Hans Diepold: Orthobionomy,Lernkarten, eigener Druck


Khalil Kermani, 23.07.2009

Behandlung mit Integrationsreflexen und Integrationshaltungen nach orthobionomischen Prinzipien:

Selbstbehandlung:


1. Beckenverwringung

Die Beckenverwringung ist die erste und wichtigste Entgleisungsreaktion des Bewegungsapparates auf Stress. Die übermäßige Ausschüttung von Stresshormonen in der Nebennierenrinde bringt den Muskeltonus der beiden stärksten Muskeln, die in der Nähe der Nebenniere liegen aus dem Gleichgewicht.

Auf einer Seite verkrampft und verkürzt sich der Hüftbeuger und auf der Gegenseite der quadratische Rückenstrecker. Beide haben ihren Ursprung am Übergang der Brust- zur Lendenwirbelsäule. Der Hüftbeuger zieht zusammen mit seinem innen am Darmbein entspringenden Anteil zum Oberschenkel. Der Rückenstrecker zieht hinten zum Becken.

Der typische Untersuchungsbefund zeigt auf der Seite des verkürzten Hüftbeugers ein Anheben des gestreckten Beines, wenn das gegenseitige Knie zur Brust gezogen wird.
Auf der Seite des verkürzten Rückenstreckers kommt es zusätzlich zur Blockade des Iliosakralgelenks (ISG) oder Kreuzdarmgelenks. Auf dieser Seite ist die Abspreizung der gebeugten Hüfte vermindert.

Durch den Versuch des Körpers trotz schiefem Becken den Blick horizontal einzustellen kommt es oft zu einer Kopfgelenksblockade meist gegenseitig zum blockierten ISG.
Der auf dem Kreuzungspunkt der Diagonale zwischen ISG und gegenseitigem Kopfgelenk liegende 12.Brustwirbel und die 12.Rippe sind ebenfalls fast immer beteiligt.
Die Beinlängendifferenz und die Verwringung des Beckens führen zu einer Verkrümmung und korkenzieherartigen Verdrehung des Rückens. Die Skoliose ist anfangs funktionell und reversibel, aber nach ca. 9 Monaten bereits teilweise strukturell fixiert.

Die Spannung der Rückenmuskeln kann nicht nur zu schmerzhaften Blockaden der kleinen Wirbel- und Rippengelenke führen, sondern dadurch auch zu Verengungen der Austrittstellen der Wirbelnerven mit möglichen Schmerzen und funktionellen Auswirkungen im Bereich von Kopf, Armen, Beinen, Brustkorb, Bauch- und Beckenorganen.

Die Symptome können von Kopf- und Nackenschmerzen mit Schwindel, Sehstörungen, Ohrgeräuschen, Schulter- und Armschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Beklemmungsgefühl im Brustkorb, Ober- oder Unterbauchbeschwerden bis zu Becken- und Beinschmerzen.

Aber nicht nur innerer Stress kann über die Bauchorgane zur Beckenverwringung führen.
Auch mechanischer Stress durch eine akute oder chronische Überlastung des Rückenstreckers z. B. durch Verheben, zu langem Sitzen oder Stehen oder Verkühlen kann zu einer Verkrampfung und damit Verkürzung des Rückenstreckers oder Hüftbeugers führen. Oft liegt der Auslöser in einer unbewussten Fehlhaltung durch Schonen eines schmerzhaften Fuß- oder Kniegelenks.

Häufig sind in geringerem Ausmaß auch die Hüft- und Rückenmuskeln sowie das ISG der Gegenseite mit betroffen. Oder es liegt nur eine einseitige Verkrampfung des Rückenmuskels mit oder ohne Hüftbeugerverkürzung, zusammen mit einer gleichseitigen ISG-Blockade vor. Auf Grund der Beinlängendifferenz und asymmetrischen Verspannungen der Beckenknochen ist im Allgemeinen auch die Schambeinfuge oder Symphyse, in der Mittellinie zwischen den beiden Schambeinen irritiert.

So gut wie alle Kinder mit Beinlängendifferenzen, Rückenverkrümmungen oder Rücken-, Kopf- und Beinschmerzen haben entweder eine Beckenverwringung oder zumindest eine einseitige Verspannung der Rücken- und Hüftmuskeln mit ISG- und Kopfgelenkblockade.

Während jedoch der gleiche Befund bei Kindern und Jugendlichen auf Grund der Flexibilität des Bewegungsapparats auch schmerzfrei vorliegen kann, haben Erwachsene fast immer dabei Rückenschmerzen oder zumindest eine eingeschränkte Belastbarkeit des Rückens. Der typische Anlaufschmerz morgens oder nach längerem Sitzen verliert sich oft mit einer verbesserten Durchblutung der verkrampften Muskulatur durch Bewegung und Wärme.
Der Belastungsschmerz nimmt meist bei Fehlhaltung vor allem beim Arbeiten in gebückter Haltung zu.

Zur Behandlung der Beckenverwringung sowie Nacken- und Rückenverspannungen wird der Nabelreflex vorgeschlagen mit gleichzeitigem Flankengriff nacheinander auf beiden Seiten.

Dabei liegt die Handfläche hinten auf dem Rückenstrecker zwischen Rippen und Becken und der Daumen vorn am Hüfbeuger.
Mit einem Finger der anderen Hand wird der Nabel in die Richtung mit dem geringsten Widerstand geschoben und beide Positionen für einige Minuten gehalten.


Für die Lösung der ISG - Blockade wird ggf. in Bauchlage noch für einige Minuten ein festes Kissen unter das Becken auf Seite der ISG- Blockade geschoben. Da meist beide ISG betroffen sind nacheinander auf beiden Seiten.

Ist die unterste Rippe noch druckschmerzhaft, wird sie für 1-2 Minuten sanft in die schmerzfreie Richtung nach hinten oder nach vorn zum Rumpf gedrückt.

Für die Entspannung der Nackenmuskulatur wird der Nabelreflex mit Halten der Nackenmuskulatur kombiniert. Dabei liegt der Handballen vorne seitlich am Hals zur Entstörung der Mandelregion und Entspannung der vorderen Hals- einschließlich Zungenbeinmuskulatur. Der Kleinfingerballen liegt auf der Kiefermuskulatur. 4. und 5. Finger liegen am Rand des Hinterkopfes über dem Kopfgelenk.
Bei Druckschmerz der Symphyse bleibt der tastfinger auf diesem Punkt und die gestreckten Beine werden in unterschiedlicher Richtung bauch- oder rückenwärts angespannt.
Die Richtung, bei der sich die Symphyse weniger druckschmerzhaft anfühlt, wird etwa eine Minute gehalten.

Normalerweise sind jetzt beide Beine gleich lang. Besteht weiterhin eine Beinlangendifferenz, kann dies an einem leicht verrenkten Hüftgelenk auf der Seite des längeren Beines liegen. Die Behandlung kann nach Dorn erfolgen durch Strecken des in Hüfte und Knie rechtwinklig gebeugten Beines gegen Widerstand eines hüftnah um den Oberschenkel geführten von beiden Seiten nach oben gehaltenen Bandes (z. B. Handtuch, Bademantelgürtel oder Terraband).



Von Zahnspangen, Nabelpiercing, Beckenverwringungen und ISG-Blockaden :

In der orthopädischen Praxis zeigt sich bei fast allen Trägerinnen von Zahnspangen und Nabelpiercings eine Beckenverwringung oder zumindest eine einseitige Blockade des ISG oder der Kreuzdarmfuge, also der Verbindung von Wirbelsäule und Becken.
In der Regel verschwindet die Beckenverwringung sofort nach Entfernen des Nabelpiercings.

Zur Verbesserung der Reaktionsfähigkeit des Körpers muss manchmal auch 1 Glas Wasser getrunken werden und auch nachhaltig auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Da Zahnspangen normalerweise über einen langen Zeitraum getragen werden und in dieser Zeit ständig wieder eine Beckenverwringung verursachen können, sollte der Nabelreflex mit Flankengriff jeden Abend auf beiden Seiten durchgeführt werden. Zur Entspannung der Nacken- und Kiefermuskulatur wird anschließend der Nacken-Kiefergriff mit der Nabelentspannung verbunden.
Sind Becken und Wirbelsäule entspannt und aufgerichtet sowie Nacken-und Kiefermuskulatur ebenfalls entspannt kann die Zahnspange oder sonstige kieferorthopädische Schienenbehandlungen auch besser eingestellt werden und führt dadurch schneller zum gewünschten Erfolg.
Die Behandlung der Beckenverwringung ist aus Sicht der integralen Orthopädie auch die Basis für die Behandlung aller weiteren Funktionsstörungen der Wirbelsäule und der über darüber innervierten bereiche des Körpers, aber auch zur Behandlung von Kopf- und Kiefergelenksbeschwerden wie der Craniomandibulären Dysfunktion(CMD).

Da Beckenverwringungen oder ISG-Blockaden auch aus anderen Stressursachen heraus auftreten können, wird vorsorglich die regelmäßige Durchführung des Nabelreflex vor allem im Lendenbereich empfohlen.

Durch Entspannung des Nabels reguliert sich auch gleichzeitig das vegetative Nervensystem.
Der Körper wird vom Stresszustand ( Sympatikotonus) in den Entspannungszustand (Parasympatikotonus oder Vagotonus) geführt. Kinesiologisch zeigt sich dies am Verschwinden des vegetativen Hypertonus. Der Körper wird dann auch wieder kinesiologisch testbar und kann auf Behandlungsangebote wie manuelle Therapie, Akupunktur etc. besser reagieren und den Behandlungserfolg auch besser halten. Denn nur im Entspannungszustand funktionieren die Selbstheilungs-und Regulationskräfte des Korpus sowie das Immunsystem ordnungsgemäß.
Das heißt der Körper erholt sich schneller und wird leistungs- und erlebnisfähiger.




2. Schmerzen der Arme

a) Schulterschmerzen mit Bewegungseinschränkung:
Ein Finger des schmerzhaften Armes führt den Nabel sowie ggf. danach auch die Narben in die Richtung mit dem geringsten Widerstand. Mit den langen Fingern der anderen Hand wird die schmerzhafte Muskulatur vorne an der Schulter sanft zum Körper hin geschoben und mehrere Minuten gehalten. Beim Nabelreflex kann die andere Hand nach und nach die entsprechenden Narben entspannen durch sanftes Verschieben in die angenehmste Richtung jeweils für 1-2 Minuten pro Finger Kontaktfläche. Normalerweise lösen sich selbst hartnäckige schmerzhafte Schultersteife in wenigen Minuten.
Die Behandlung sollte bis zur völligen Schmerzfreiheit täglich mehrfach durchgeführt werden.

b) Tennisellenbogen:
Ein Finger der schmerzhaften Seite entspannt bei leicht überstrecktem Handgelenk den Nabel.
2 Finger der anderen Hand führen das Speichenköpfchen am Ellenbogen sanft in die schmerzreduzierende Richtung. Die übrigen Finger liegen entspannt ebenfalls über der Schmerzzone.

c) Handgelenks- oder Fingerschmerzen:
Ein Finger der schmerzhaften Hard entspannt den Nabel, mit der anderen Hand wird die Schmerzzone in Entspannungsposition gehalten. Das Handgelenk wird dazu mit der anderen Hand umfasst und sanft in die Schmerzfreie Richtung gedrückt.
Oft geschieht dies durch sanften Druck mit dem Handballen zum Unterarm hin und leichtem Druck mit dem Daumen von unten gegen die Handwurzel.
Der Daumen wird entsprechend mit dem Handballen und Daumenballen umfasst und mit dem Daumenballen leicht nach oben und zum Unterarm hin geschoben.
Die übrigen Fingergelenke werden analog mit der Handfläche von oben umfasst während der Daumen auf der Handgelenksseite des Gelenkes von unten den Knochen leicht handrückenwärts schiebt.

3. Schmerzen der Beine

a) Hüftschmerzen
Eine Hand liegt mit der Handfläche über dem Hüftgelenk und schiebt dieses in Nabelrichtung. Damit wird der Hüftkopf in der Pfanne zentriert und die Gelenkkapsel entspannt. Die andere Hand entspannt den Nabel.

b) Knieschmerzen
Das schmerzhafte Knie wird mit der Wade auf das andere ausgestellte Knie gelegt.
Mit der gleichseitigen Hand wird der Nabel entspannt. Mit der Hand auf der Seite des aufgestellten Beines wird das Schienbein leicht nach unten geschoben während der Handballen innen am Knie liegt.

c) Sprunggelenksschmerzen
Das Schmerzhafen Sprunggelenk wird vor das gegenseitige aufgestellte Knie gelegt. Mit der gleichen Seite wird der Nabel entspannt. Die gegenseitige Hand umfasst den Fuß und schiebt ihn in Richtung der Ferse.

d) Achillessehnenschmerzen (Achillodynie)
Die auf dem gegenseitigen Knie liegende Ferse wird um dem 2. und 3.Finger nach hinten und zur Wade hin geschoben. Daumen und Ringfinger umfassen die schmerzhafte Achillessehne und schieben Sie sanft eine schmerzreduzierende Richtung. Die andere Hand entspannt den Nabel.

e) Fersenschmerz (schmerzhafter Fersensporn)
Der über das gegenseitige Knie liegende Fuß wird mit der anderen Hand umfasst und zur Ferse hin geschoben. Der Handballen liegt dabei unter der Ferse.

f) Fußsohlen Schmerz
Der über das gegenseitige Knie liegende Fuß wird von der anderen Hand umfasst und in die schmerzreduzierende Richtung gedreht sowie leicht zur Ferse hin geschoben. Die andere Hand entspannt den Nabel.

g) Großzehenschmerz
Der Fuß liegt über dem gegenseitigen Knie, Daumen und Kleinfinger ziehen den ersten Mittelfußknochen nach innen 2. und 3. Finger schieben die Großzehe sanft nach außen in Richtung Kleinzehe und geben mit den Fingerspitzen einen leichten Druck zum Gelenk hin. Der Handballen liegt dabei unter dem Großzehengrundgelenk. Wie immer entspanne die andere Hand den Nabel.

h) Zehen- bzw. Vorfußschmerzen
Der Fuß liegt wieder auf dem gegenseitigen Knie. Die schmerzhafte Zehe wird mit den Fingern umfasst und sanft fußrückenwärts geschoben. Von dort erfolgt ein leichter Schub in Richtung der Fußsohle. Die andre Hand entspann wie immer den Nabel.

4. Narbenreflex
Störfelder:
Narben können als Störfeld wirken und ebenfalls den Körper in Stress versetzen.
Beim Narbenreflex erfolgt die Entstörung orthobionomisch durch sanftes Verschieben in die spannungsärmere, angenehme Richtung und gleichzeitiger Berührung von schmerzhaften Spannungspunkten z.B. an Nacken, Rücken, Schulter etc.
Im Anschluss an den Nabelreflex werden die Narben Stück für Stuck entspannt und anstelle des Nabels zur Schmerztherapie verwendet werden.

Zur alleinigen Narbenentstörung werden Nabel und Narben gleichzeitig in die spannungs- und schmerzfrei Richtung verschoben.

Die Entstörung sonstiger Drüsen wie Mandeln, Leber oder Darm kann analog über Nabel und Narben erfolgen.
Die Mandeln werden mit Daumen auf Zeigefinger unter dem Kinn am Zungenbein umfasst .Zur gleichzeitigen Entspannung der Zungenbeinregion kann diese gleichzeitig mit der Durchführung des Nabelreflex sanft nach links oder rechts in die angenehme Richtung verschoben werden.
Die Leber wird rechts nur dem Rippenbogen sanft nach oben geschoben.
Der Dickdarm wird von rechts unten beginnend jeweils für 1-2 Minuten sanft nach oben geschoben. Der horizontale Teil des Dickdarms wird von rechts nach links und auf die linke Bauchseite des absteigenden Dickdarms sanft nach unten geschoben.
Für die Milz in linken Oberbauch gilt das gleiche wie für die Leber.
Wie immer entspannt die andere Hand den Nabel.
Besonders wichtig, vor allem bei Müdigkeitssyndrom ist die Behandlung der Schilddrüse.
Diese wird wechselseitig mit beiden Händen einmal von links vorm und einmal
von rechts vorne umfasst, während die andere Hand den Nabel entspannt.


Partnerbehandlung bzw. Patientenbehandlung

1. Untersuchung der Beckenverwringung
Tauchen Sie behutsam in das Körperfeld ihres Partners oder Panierten ein. Insbesondere die Berührung des Nabels erfordert höchste Achtsamkeit und ein liebevoll geöffnetes Herz. Stellen sie sich vor, sie betreten barfuss eine Blumenwiese oder betreten eine Kirche in der gerade gebetet wird.
Der Partner bzw. Patient liegt in Rückenlage. Zur Untersuchung der Beinlängendifferenz stellt der Patient seine Füße auf und hebt das Becken an, anschließend streckt er seine Beine und der Behandler vergleicht die Beinlänge.
Zur Untersuchung der Hüftbeugerverkürzung schiebt der Bahandler ein Knie zur Brust und überprüft, wie weit sich das gegenseitige, gestreckte Bein mit anhebt.
Zur Untersuchung der Rückenstreckerverkürzung und ISG- Blockade wird ein Bein in der Hüfte gebeugt und seitlich abgespreizt. Der gegenseitige Beckenkamm wird mit der anderen Hand fixiert, damit sich das Becken nicht mitbewegt.


2. Partnerbehandlung der Beckenverwringung
Bei Patienten, Kleinkindern oder stark geschwächten oder stark bewegungseingeschränkten Personen kann der Behandler mit einer Hand die Flanke des Patienten umfassen.
Die Handfläche liegt dabei hinten zwischen Becken und Rippen, der Daumen weist nach vorne zum Unterbauch hin.
Ein Finger der anderen Hand berührt ganz sanft den Nabel, und überprüft die Verschieblichkeit in alle Richtungen. Dabei fragt er den Patienten, in welche Richtung es leichter geht und wo es angenehmer ist. Die subjektive und objektive Wahrnehmung der freien Richtung stimmt in der Regel überein.
Dann schiebt er ganz sanft den Nabel in die freie Richtung und berührt mit der anderen Hand die Flanke sowie später weitere Schmerzregionen. Die Position wird für einige Minuten gehalten. Anschließend erfolgt ein Seitenwechsel mit erneuter Kontrolle der freien Richtung.
Kann der Patient Nabel- und Flankenentspannung selbst durchführen, kann der Therapeut in der Zwischenzeit die Mandelregion und sonstige Narben entstören oder Behandlungen anderer Art durchführen.


3. Behandlung des Rückens
Die Entspannung der Brust- und Lendenwirbelsäule kann in Bauchlage des Patienten durch Anheben der gegen- oder gleichseitigen Schulter- oder Beckenregion.
Für die Lendenwirbelsäule von großer Bedeutung ist auch eine druckschmerzhafte Blockade der 12 Rippe. Diese wird entweder nach vorn oder hinten zum Rumpf hin gedrückt und für 1-2 Minuten sanft gehalten. Die ISG- Blockade kann außen durch Anheben des gleichseitigen Beckens auch in Seitlage durch nach hinten Ziehen des oberen Beckenkamms gelöst werden. Anschließend wird das Kreuzbein in Bauchlage sanft in die angenehmste Richtung verschoben. Dazu wird der Handballen handbreit über der Gesäßfalte auf das Kreuzbein gelegt und ein Verspannungspunkt in der Gesäßmuskulatur mit einem Finger der anderen Hand gedrückt.
Wird das Kreuzbein in die richtige Richtung geschoben, verschwindet in der Regel der Verspannungspunkt. Die häufigste Richtung ist eine Kippung der oberen Kreuzbeinfläche nach vorn in Richtung Bauch. Diese Position wird dann ca. 2 Minuten sanft gehalten. Anschließend kann der positive Effekt eines zeitlichen Kippens oder Drehen des Kreuzbeins überprüft werden.
Auch ein Steißbeinschmerz kann genauso über das Kreuzbein behandelt werden, mit Kontrolle der richtigen Bewegungsrichtung über Abnahme des Druckschmerzes am Steißbein.

Für die Behandlung der Brustwirbelsäule wird die Gleich- oder Gegenseite in Bauchlage soweit angehoben bis der jeweilige Druckschmerz an der Wirbelsäule verschwindet und diese Position 1-2 Minuten gehalten.


4. Partnerbehandlung der Arme und Beine
Die Gelenkbehandlung erfolgt analog zur Wirbelsäulenbehandlung nach orthobionomischen Prinzipien, das heißt immer in die freie und damit angenehme Richtung.
Der Partner oder Therapeut umfasst das zu behandelnde Gelenk mit beiden Händen und verschiebt es sanft bis er die angenehmste Position gefunden hat und hält diese für einige Minuten. Insbesondere an den Beinen ist dabei die Unterstützung durch ein Kissen oder eine Rolle sinnvoll. Der Patient halt während der Behandlung seinen Nabel und kann das mit dem Flanken- oder Nackengriff verbinden.

a) Behandlung der Schulter
Wahrend der Patient Nabel- und Schulter gleichzeitig in die freie Richtung hin sanft berührt, hält der Therapeut mit zwei Händen den Oberarmkopf und schiebt ihn sanft in die Schulter hinein sowie in die schmerzfreie Richtung.

b) Behandlung des Ellenbogens
Während der Patient Nabel und Ellenbogen gleichzeitig entspannt, schiebt der Therapeut
mit einer Hand das gestreckte Handgelenk sanft in Richtung Ellenbogen und mit der anderen das Speichenköpfchen am Ellenbogen in die angenehme Richtung.

c) Behandlung von Handgelenk und Fingern
Der Patient verbindet wieder Nabel und schmerzhaftes Gelenk.
Der Therapeut umfasst die entsprechenden Gelenke und schiebt sie sanft in die schmerzfreie Richtung

d) Behandlung der Hüfte
Aufgabe des Patienten wie bisher. Der Therapeut schiebt das, durch ein Kissen unter
dem gleichseitigem stark Knie gebeugte Hüftgelenk von außen zur Mitte hin.

e) Behandlung des Kniegelenks
Der Oberschenkel wird knienah durch eine großes, festes Kissen, eine zusammengerollte Decke oder durch das Therapeutenknie abgestützt. Ein Finger berührt die schmerzhafte Stelle am Knie, meist der innere oder äußere Gelenkspalt. Mit der anderen Hand wird das Schienbein in Richtung des Kissens verschoben. Verschwindet der Druckschmerz wird diese Position 1-2 Minuten gehalten. Verschwindet der Schmerz nicht, werden weitere Richtungen wie nach vorn Ziehen oder Drehen des Unterschenkels ausprobiert.

f) Behandlung des Wadenbeins
Zuerst wird der Fuß in Richtung Ferse geschoben, während die Wade auf einem Kissen liegt wird diese Position eine Minute gehalten. Anschließend wird das Wadenbeinköpfchen seitlich unter dem Knie, nach vorn oder hinten in die schmerzfreie Richtung geschoben.

g) Behandlung des Fußes
Das Sprunggelenk wird, wie bei der Wadenbeinbehandlung, durch nach hinten oder nach vorne schieben der Ferse über eine unter der Wade liegender Rolle entspannt.
Die Behandlung des Fußes erfolgt wie bei der Selbstbehandlung.

Der Patient entspannt sich bei der Behandlung der Beingelenke gleichzeitig selbst am Nabel.

5. Narbenentstörung
Während der Patient den Nabel entspannt, berührt der Therapeut sanft mit seinen Fingern die Narben und verschiebt sie in verschiedene Richtungen, um die freie Richtung zu finden. Diese wird dann jeweils für 1-2 Minuten, bei Bedarf auch länger sanft gehalten.
Der Behandler sollte die Narben immer mit großem Respekt und mit viel Liebe berühren.
Oft lösen sich zusammen mit dem Störherd in der Narbe gespeicherte Emotionen, wie Trauer, Schmerzen, Wut oder Angst. Es ist sehr wichtig dem Patienten dabei ein Gefühl von Geborgenheit und Schutz vermitteln zu können.
Vor und nach der Behandlung sollen Patient und Therapeut auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten.


6. Partnermassage
Während eine Hand auf dem Bauch liegt und ein Finger sanft den Nabel in die freie Richtung führt, berührt die andere Hand die zu massierenden Körperstellen. Der Druck von Handballen und Fingern schmiegt sich empathisch in die freie Richtung des Gewebes und kann unter sanften Bewegungen einige Minuten an jeder Region gehalten werden.





Partnerbehandlung bzw. Patientenbehandlung


Untersuchung der Beckenverwringung


Der Partner bzw. Patient liegt in Rückenlage. Zur Untersuchung der Beinlängendifferenz stellt der Patient seine Füße auf und hebt das Becken an, anschließend streckt er seine Beine und der Behandler vergleicht die Beinlänge.

Zur Untersuchung der Hüftbeugerverkürzung schiebt der Behandler ein Knie zur Brust und überprüft, wie weit sich das gegenseitige, gestreckte Bein mit anhebt.

Zur Untersuchung der Rückenstreckerverkürzung und ISG-Blockade wird ein Bein in der Hüfte gebeugt und seitlich abgespreizt. Der gegenseitige Beckenkamm wird mit der anderen Hand fixiert, damit sich das Becken nicht mitbewegt. Eine verminderte Abspreizbarkeit der gebeugten Hüfte zeigt eine Verspannung der Rücken- und Hüftmuskulatur mit ISG-Blockade an.




2. Partnerbehandlung der Beckenverwringung


Bei Patienten, Kleinkindern oder stark geschwächten oder bewegungseingeschränkten Personen kann der Behandler mit einer Hand die Flanke des Patienten umfassen. Die Handfläche liegt dabei hinten zwischen Becken und Rippen, der Daumen weißt nach vorne zum Unterbauch hin.

Ein Finger der anderen Hand berührt ganz sanft den Nabel, überprüft die Verschieblichkeit in alle Richtungen, fragt den Patienten in welche Richtung es leichter geht und wo es angenehmer ist. Die subjektive und objektive Wahrnehmung der freien Richtung stimmt in der Regel überein.

Dann schiebt er ganz sanft den Nabel in die freie Richtung und hält für einige Minuten die Position. Anschließend erfolgt ein Seitenwechsel mit erneuter Kontrolle der freien Richtung.

Kann der Patient Nabel- und Flankenentspannung selbst durchführen, kann der Therapeut in der Zwischenzeit die Mandelregion und sonstige Narben entstören oder Behandlungen anderer Art durchführen.



3. Behandlung des Rückens

Die Entspannung der Brust- und Lendenwirbelsäule kann in Bauchlage des Patienten durch Anheben der gegen- oder gleichseitigen Schulter- oder Beckenregion erfolgen. Für die Lendenwirbelsäule von großer Bedeutung ist auch eine druckschmerzhafte Blockade der 12 Rippe. Diese wird entweder nach vorn oder hinten zum Rumpf hin gedrückt und für 1-2 Minuten sanft gehalten.

Die ISG- Blockade kann außer durch Anheben des gleichseitigen Beckens auch in Seitlage durch nach hinten Ziehen des Beckenkamms gelöst werden.

Anschließend wird das Kreuzbein in Bauchlage sanft in die angenehmste Richtung verschoben. Dazu wird der Handballen handbreit über der Gesäßfalte auf das Kreuzbein gelegt und ein Verspannungspunkt in der Gesäßmuskulatur mit einem Finger der anderen Hand gedrückt. Wird das Kreuzbein in die richtige Richtung geschoben, verschwindet in der Regel der Verspannungspunkt. Die häufigste Richtung ist eine Kippung der oberen Kreuzbeinfläche nach vorn in Richtung Bauch. Diese Position wird dann ca. 2 Minuten sanft gehalten. Anschließend kann der positive Effekt eines seitlichen Kippens des Kreuzbeins überprüft werden.

Ein Steißbeinschmerz ( Coccygodynie) kann genauso über das Kreuzbein behandelt werden mit Kontrolle der richtigen Bewegungsrichtung über den Druckschmerz am Steißbein.



Für die Behandlung der Brustwirbelsäule wird die Gleich- oder Gegenseite in Bauchlage soweit angehoben bis der jeweilige Druckschmerz an der Wirbelsäule verschwindet und diese Position 1-2 Minuten gehalten.



4. Partnerbehandlung der Arme und Beine

Die Gelenkbehandlung erfolgt analog zur Wirbelsäulenbehandlung nach orthobionomischen Prinzipien, das heißt immer in die freie und damit angenehme Richtung.

Der Partner oder Therapeut umfasst das zu behandelnde Gelenk mit beiden Händen und verschiebt es sanft bis er die angenehmste Position gefunden hat und hält diese für einige Minuten. Insbesondere an den Beinen ist dabei die Unterstützung durch ein Kissen oder eine Rolle sinnvoll. Der Patient halt während der Behandlung seinen Nabel und kann das mit dem Flanken- oder Nackengriff verbinden.



a) Behandlung der Schulter

Wahrend der Patient Nabel- und Schulter gleichzeitig in die freie Richtung hin sanft berührt, hält der Therapeut mit zwei Händen den Oberarmkopf und schiebt ihn sanft in die Schulter hinein sowie in die schmerzfreie Richtung.



b) Behandlung des Ellenbogens

Während der Patient Nabel und Ellenbogen gleichzeitig entspannt, schiebt der Therapeut mit einer Hand das gestreckte (Tennisellenbogen) oder gebeugte (Golferellenbogen) Handgelenk sanft in Richtung Ellenbogen und mit der Anderen das Speichenköpfchen am Ellenbogen in die angenehme Richtung.



c) Behandlung von Handgelenk und Fingern

Der Patient verbindet wieder Nabel und schmerzhaftes Gelenk.
Der Therapeut umfasst die entsprechenden Gelenke und schiebt sie sanft in die schmerzfreie Richtung



d) Behandlung der Hüfte

Der Patienten verbindet wieder Nabel und Hüfte. Der Therapeut schiebt das durch ein Kissen unter dem Knie gebeugte Hüftgelenk von außen zur Mitte hin.



e) Behandlung des Kniegelenks

Der Oberschenkel wird knienah durch eine großes, festes Kissen, eine zusammengerollte Decke oder durch das Therapeutenknie abgestützt. Ein Finger berührt die schmerzhafte Stelle am Knie, meist der innere oder äußere Gelenkspalt. Mit der anderen Hand wird das Schienbein in Richtung des Kissens verschoben. Verschwindet der Druckschmerz wird diese Position 1-2 Minuten gehalten. Verschwindet der Schmerz nicht werden weitere Richtungen,wie nach vorn ziehen oder drehen des Unterschenkels ausprobiert und bei Schmerzfreiheit gehalten.



f) Behandlung des Wadenbeins

Zuerst wird der Fuß in Richtung Ferse geschoben, während die Wade auf einem Kissen liegt, und diese Position etwa eine Minute gehalten.
Anschließend wird das Wadenbeinköpfchen seitlich unter dem Knie nach vorn oder hinten in die schmerzfreie Richtung geschoben.



g) Behandlung des Fußes

Das Sprunggelenk wird wie bei der Wadenbeinbehandlung durch nach hinten oder nach vorne Schieben der Ferse über eine unter der Wade liegenden Rolle entspannt. Die Behandlung des Fußes erfolgt wie bei der Selbstbehandlung.

Der Patient entspannt sich bei der Behandlung der Beingelenke gleichzeitig selbst am Nabel.



5. Narbenentstörung

Während der Patient den Nabel entspannt, berührt der Therapeut sanft mit seinen Fingern die Narben und verschiebt sie in verschiedene Richtungen, um die freie Richtung zu finden. Dies wird dann jeweils für 1-2 Minuten, bei Bedarf auch deutlich länger, sanft gehalten. Der Behandler sollte selbstverständlich den Körper des Patienten immer mit großem Respekt und mit viel Liebe berühren. Dies gilt besonders für Narben. Oft lösen sich zusammen mit dem Störherd, die in der Narbe gespeicherten Emotionen, wie Trauer, Wut oder Angst. Es ist sehr wichtig dem Patienten dabei ein Gefühl von Geborgenheit und Schutz zu vermitteln.
Vor und nach der Behandlung sollten Patient und Therapeut auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten.





6. Partnermassage

Während eine Hand auf dem Bauch liegt und ein Finger dieser Hand sanft den Bauch und insbesondere den Nabel in die freie Richtung führt, berührt die andere Hand die zu massierenden Körperstellen. Handballen und Finger schmiegen sich empathisch in die freie Richtung des Gewebes. Die Hand sollte möglichst mindestens einige Minuten an jeder Region verweilen und diese dabei mit einem Gefühl des Verschmelzens mit dem Körper des Partners massieren.







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