Ganzheitliche Orthopädie


Die Nichtbeachtung der Zeichen unseres Körpers und unserer Intuition, also die Schwierigkeit im Umgang mit den eigenen Grenzen der Belastbarkeit, ist einer der wichtigsten Momente in der Entstehung von Rücken- und Gelenkschmerzen. Eine Kette sich ergänzender, psychosomatischer und biomechanischer Überlastungsfaktoren führt meist erst schleichend, dann plötzlich zur oft schmerzhaften Entgleisung unseres bis dahin treu, aber meist unbeachtet, funktionierenden Körpers.
Um die drohende Dekompensation unseres Rückens zu verhindern, verspannt sich die Muskulatur und der Körper warnt mit örtlichen oder ausstrahlenden Schmerzen. Einschränkungen der Beweglichkeit und Belastbarkeit, reflektorische Auswirkungen auf Haltung, Durchblutung, innere Organe, Immunsystem und Psyche können damit verbunden sein.
Manche der Weichen für die Entgleisung haben wir selbst gestellt durch Raubbau an unserer Umwelt und unserem Körper. Die Belastung unserer Umgebung und unserer Nahrung mit Giftstoffen sowie falsche Ernährungsgewohnheiten führen zu einer Verschlackung unseres bindegewebigen Grundsystems, das alle Zellen, Nerven- und Gefäßendigungen miteinander verbindet. Folgen einer Verletzung oder Entzündung können als Störfeld* über diese, so genannte Matrix das vegetative und zentrale Nervensystem zusätzlich belasten.
Es zeigt sich, dass die meisten orthopädischen Erkrankungen, wie Rücken- oder Kopfschmerzen, kindliche Wachstumsschmerzen* und Fehlhaltungen, aber auch Leistungsschwächen, mit einer stress-bedingten Regulationsstörung des vegetativen Nervensystems verbunden sind. Diese wiederum ist verknüpft mit dem, alle Muskeln und Organe umhüllenden, bindegewebigen Fasziennetz. So können nicht nur Stoffwechselerkrankungen oder Fehlernährung, sondern auch Bewegungsmangel oder Fehlbelastung, sowie vor allem übermäßiger Stress zu Verhärtungen des Fasziennetzes und Verschlackung des bindegewebigen Grundsystems führen. Hartnäckige Muskelverspannungen mit chronischen Rückenschmerzen, aber auch eine Störung des Immunsystems, der Zellneubildung und damit der Körpereigenen Selbstheilungskräfte können die Folge sein. Dabei erklärt sich die psychosomatische Komponente von Rückenschmerzen auch durch die Passage des Zwischenhirnes bei der Schmerzleitung ins Großhirn. So kann man z.B. das Auftreten und Verschwinden einer depressiven Verfärbung der Betrachtung des Lebens beim Auftreten und Lösen einer ISG*- Blockade beobachten.
Die Suche nach der stressauslösenden Irritation des Körper-Seele-Geist Systems erfolgt unter Beobachtung der Entspannungsreaktion des Körpers. Die Umstellung des vegetativen Nervensystems geschieht mit den Integrationsreflexen durch eine gleichzeitige Auflösung der Stressursache, Regulation der Stressorgane über das bindegewebige Fasziensystem* und gezielte Entspannung der korrespondierenden Muskulatur.
Zur weiteren Behandlung der Muskelgelenkkette wird eine ortho-bionomische* Lösungsmöglichkeit angeboten. Diese berücksichtigt, dass so genannte „Blockierungen“ meist eine physiologische Schutzreaktion des Körpers darstellen, z.B. in Folge einer überlasteten Funktionskette (W/W*). Der Körper gelangt auf diese Weise schrittweise zurück zu seinem ursprünglichen Gleichgewicht in der Körpermitte. Die parallel dazu stattfindende, vegetative Entspannung zeigt sich an einer vertieften Atmung, verbesserten Durchblutung und Erwärmung des Gewebes sowie Zunahme von Darmgeräuschen. Die seelische Entspannung zeigt sich an zunehmend entspannten Gesichtszügen und leuchtenderen Augen.
Zur Vertiefung und Stabilisierung des Entspannungszustandes und Regulierung einer verbliebenen energetischen Dysbalance kann eine Akupunktur hilfreich sein. Spezifische Rückenschmerzen durch Bandscheibenvorfälle oder akute Entzündungen bedürfen ebenfalls einer Behandlung im Bezug auf den ganzen Körper, brauchen aber zumindest in der Akutphase manchmal auch die Einnahme entzündungshemmender Schmerzmittel oder gezielte Injektionen an Nervenwurzeln oder Gelenken. Hartnäckige Schmerzzustände bedürfen manchmal einer Neuraltherapie oder Umstimmungsbehandlung mit Eigenblutinjektionen, beides ggf. mit Zusatz von Homöopathika. Eine Verschlackung oder Übersäuerung des Grundsystems kann auch im Sinne einer Orthomolekulartherapie mit hochdosierten Vitaminen* und Mineralien, ggf. auch in Form von Baseninfusionen* behandelt werden. Eine Schwäche der Körpereigenen Regulation kann auch in Zusammenhang stehen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Fehlbesiedlungen des Darms und eine entsprechende Umstellung der Ernährung und ggf. Behandlung benötigen.
Zusätzlich zu den Integrationsreflexen werden für die häusliche Weiterbehandlung der individuellen Verspannungsmuster die „Integrationshaltungen“ demonstriert. Auf die Bedeutung einer Harmonisierung des Muskelgleichgewichtes sowie einer Vermeidung von Fehlhaltungen oder Überlastungen wird hingewiesen. Die Zusammenarbeit mit Haus-, Kinder- und Fachärzten sowie Physiotherapeuten, Osteopathen, Heilpraktikern und Psychotherapeuten ermöglicht eine lückenlose Fortsetzung oder Begleitung der eingeleiteten therapeutischen Maßnahmen.


Zentrum für Integrale Medizin und Therapie
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