Zur Entstörung und als Schmerztherapie
Gesundheit ist die Fähigkeit des Körpers, sich immer wieder optimal an innere und äußere Veränderungen anzupassen. Voraussetzung für diese ständig fließenden Abstimmungsvorgänge ist eine störungsfreie Vernetzung aller Organe, Muskeln, Nerven, des Bindegewebes und der Haut. Diese erfolgt über das vegetative Grundsystem des Bindegewebes.
Störungen der Selbstregulation können auftreten durch Vorerkrankungen oder deren Behandlung, körperliche, psychische oder umweltbedingte Überlastungen. Diese können im Bindegewebe Informationen hinterlassen, die sofort oder später, nahe oder entfernt gelegene Beschwerdebilder auslösen können. Dies wird als Herd-Störfeldgeschehen bezeichnet.
Das aktive Störfeld wird durch das Abkoppeln vom Vegetativum mittels Lokalanästhetika, d. h. durch Injektion von örtlichen Betäubungsmitteln wie Procain oder Lidocain mit dem sogenannten Huneke-Sekunden-Phänomen nachgewiesen. So verschwindet z. B. ein Rückenschmerz, der durch eine Narbe am Fuß unterhalten wurde innerhalb weniger Sekunden.
Die Brüder Huneke entwickelten bereits um 1920 diese inzwischen schulmedizinisch geprüfte und weiterentwickelte Schmerz- und Regulationstherapie. Ein Beispiel für eine örtliche Regulationsverbesserung ist das Durchbrechen des Kreislaufes von Schmerz-Muskelverspannung – Minderdurchblutung – Schmerz.
Die schmerzbedingt verkrampfte Muskulatur wird schlechter durchblutet. Ernährung und Sauerstoffversorgung nehmen ab. Verschlackung und Übersäuerung und damit Schmerzen nehmen zu. Die örtliche Betäubung entspannt die Muskulatur, verbessert die Durchblutung und damit die Ernährung und Reinigung des Gewebes. Darüberhinaus entspannt der gezielte Reiz mit der Injektionsnadel wie bei der Akupunktur das verkrampfte Segment.
Bei der Segmenttherapie werden z. B. innere Organe oder die Wirbelsäule über nerval gekoppelte, oberflächliche Körpersegmente mit Quaddeln oder tieferen Injektionen behandelt. So führt z. B. eine Blockierung des untersten Lendenwirbels zu einer Empfindlichkeit im Bereich des Außenknöchels und kann über eine Lokalanästhesie des dort schmerzhaften Punktes behandelt werden.
Nicht über Nervensegmente gekoppelte Funktionskreise, die in die Behandlung einbezogen werden können sind z. B. die Akupunkturmeridiane oder hormonelle Regelkreise. So können Symptome wie nervöse Unruhe, Reizbarkeit, Müdigkeit oder Schlafstörungen über den Regelkreis der Schilddrüse oder manche chronischen Rückenschmerzen über eine Behandlung der sexuellen Hormonkreise beeinflusst werden. Bleiben oder verstärken sich die Beschwerden im Anschluss an die Therapie gilt es ein mögliches Störfeld auszuschließen. Diese finden sich gehäuft im Zahn-, Kiefer- und Rachenbereich, im kleinen Becken, in Narben, v. a. von schlecht verheilten Wunden und zunehmend im Darm.
Herdbedingte Störwirkungen belasten besonders vorgeschädigte Bewegungsorgane und hier besonders die Wirbelsäule. Entgleist das labile Gleichgewicht durch eine zusätzliche Schwächung wie durch Unfall, Infekt, Unterkühlung, körperliche oder psychische Überlastung kommt es oft zu akuten körperlichen oder psychosomatischen Beschwerden. Verschwinden die Beschwerden nach Injektion an das vermutete Störfeld nur vorübergehend, ist manchmal eine operative Sanierung angezeigt, die durch eine basische Diät begleitet und neuraltherapeutisch nachbehandelt werden sollte.
In schulmedizinischen Kreisen wird die Neuraltherapie auch als therapeutische Lokalanästhesie bezeichnet. Eine Weiterentwicklung der Neuraltherapie hat Rudolf Siener in seiner Neuen Punktuellen Schmerz- und Organtherapie erreicht. In unserer Praxis wird außer der klassischen Neuraltherapie auch eine Kombination der NPSO mit der Falten- und Lymphtherapie nach Ullrich angewandt.
Dabei sehen wir durch Injektion von Procain an die Lymphpunkte an den Zehen- oder Fingerfalten eine erhebliche Reaktionsverbesserung des vegetativen Grundsystems. Gerade bei chronischen Erkrankungen, wie Arthrosen oder Rückenschmerzen und bei Schwellungen nach Unfall oder bei Durchblutungsstörungen lässt sich die Behandlung dadurch erleichtern und beschleunigen.
Die Neuraltherapie wird zur Entstörung bei mir angewandt, wenn Integrationsreflexe und Laser nicht ausreichen und als Schmerztherapie, wenn die alleinige osteopathische oder chirotherapeutische Behandlung, ggf. in Kombination mit Akupunktur nicht ausreicht oder nicht angezeigt ist.
Störungen der Selbstregulation können auftreten durch Vorerkrankungen oder deren Behandlung, körperliche, psychische oder umweltbedingte Überlastungen. Diese können im Bindegewebe Informationen hinterlassen, die sofort oder später, nahe oder entfernt gelegene Beschwerdebilder auslösen können. Dies wird als Herd-Störfeldgeschehen bezeichnet.
Das aktive Störfeld wird durch das Abkoppeln vom Vegetativum mittels Lokalanästhetika, d. h. durch Injektion von örtlichen Betäubungsmitteln wie Procain oder Lidocain mit dem sogenannten Huneke-Sekunden-Phänomen nachgewiesen. So verschwindet z. B. ein Rückenschmerz, der durch eine Narbe am Fuß unterhalten wurde innerhalb weniger Sekunden.
Die Brüder Huneke entwickelten bereits um 1920 diese inzwischen schulmedizinisch geprüfte und weiterentwickelte Schmerz- und Regulationstherapie. Ein Beispiel für eine örtliche Regulationsverbesserung ist das Durchbrechen des Kreislaufes von Schmerz-Muskelverspannung – Minderdurchblutung – Schmerz.
Die schmerzbedingt verkrampfte Muskulatur wird schlechter durchblutet. Ernährung und Sauerstoffversorgung nehmen ab. Verschlackung und Übersäuerung und damit Schmerzen nehmen zu. Die örtliche Betäubung entspannt die Muskulatur, verbessert die Durchblutung und damit die Ernährung und Reinigung des Gewebes. Darüberhinaus entspannt der gezielte Reiz mit der Injektionsnadel wie bei der Akupunktur das verkrampfte Segment.
Bei der Segmenttherapie werden z. B. innere Organe oder die Wirbelsäule über nerval gekoppelte, oberflächliche Körpersegmente mit Quaddeln oder tieferen Injektionen behandelt. So führt z. B. eine Blockierung des untersten Lendenwirbels zu einer Empfindlichkeit im Bereich des Außenknöchels und kann über eine Lokalanästhesie des dort schmerzhaften Punktes behandelt werden.
Nicht über Nervensegmente gekoppelte Funktionskreise, die in die Behandlung einbezogen werden können sind z. B. die Akupunkturmeridiane oder hormonelle Regelkreise. So können Symptome wie nervöse Unruhe, Reizbarkeit, Müdigkeit oder Schlafstörungen über den Regelkreis der Schilddrüse oder manche chronischen Rückenschmerzen über eine Behandlung der sexuellen Hormonkreise beeinflusst werden. Bleiben oder verstärken sich die Beschwerden im Anschluss an die Therapie gilt es ein mögliches Störfeld auszuschließen. Diese finden sich gehäuft im Zahn-, Kiefer- und Rachenbereich, im kleinen Becken, in Narben, v. a. von schlecht verheilten Wunden und zunehmend im Darm.
Herdbedingte Störwirkungen belasten besonders vorgeschädigte Bewegungsorgane und hier besonders die Wirbelsäule. Entgleist das labile Gleichgewicht durch eine zusätzliche Schwächung wie durch Unfall, Infekt, Unterkühlung, körperliche oder psychische Überlastung kommt es oft zu akuten körperlichen oder psychosomatischen Beschwerden. Verschwinden die Beschwerden nach Injektion an das vermutete Störfeld nur vorübergehend, ist manchmal eine operative Sanierung angezeigt, die durch eine basische Diät begleitet und neuraltherapeutisch nachbehandelt werden sollte.
In schulmedizinischen Kreisen wird die Neuraltherapie auch als therapeutische Lokalanästhesie bezeichnet. Eine Weiterentwicklung der Neuraltherapie hat Rudolf Siener in seiner Neuen Punktuellen Schmerz- und Organtherapie erreicht. In unserer Praxis wird außer der klassischen Neuraltherapie auch eine Kombination der NPSO mit der Falten- und Lymphtherapie nach Ullrich angewandt.
Dabei sehen wir durch Injektion von Procain an die Lymphpunkte an den Zehen- oder Fingerfalten eine erhebliche Reaktionsverbesserung des vegetativen Grundsystems. Gerade bei chronischen Erkrankungen, wie Arthrosen oder Rückenschmerzen und bei Schwellungen nach Unfall oder bei Durchblutungsstörungen lässt sich die Behandlung dadurch erleichtern und beschleunigen.
Die Neuraltherapie wird zur Entstörung bei mir angewandt, wenn Integrationsreflexe und Laser nicht ausreichen und als Schmerztherapie, wenn die alleinige osteopathische oder chirotherapeutische Behandlung, ggf. in Kombination mit Akupunktur nicht ausreicht oder nicht angezeigt ist.





